Das Team Luig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vater & Sohn, Andreas und Michael Luig.

Im Jahr 2013, als ich gerade 16 Jahre jung war, durfte ich mich das erste Mal auf einer Rennstrecke austoben. Vater Andreas vertraue mir auf dem "Circuit de Chenevieres" seinen Subaru Impreza STI für einige Runden an. Vom Fieber gepackt, folgten bald weitere Trackdays, in "Chenevieres" und auch in "Anneau du Rhin". Als Ende 2014 dann endlich die Autoprüfung geschafft war, suchte ich bald nach einer Möglichkeit, meinen Geschwindigkeitsdrang auszuleben.

 

Da ich bereits viele Male in Reitnau, Hallau und Gurnigel den verrückten Bergrennfahrern zugeschaut hatte, setzte ich mir als Ziel, im 2015 in Reitnau und noch an 4 weiteren Bergrennen zu starten. Damit auch ein Start in St. Ursanne ein Thema sein konnte, musste die nationale Rennlizenz her. Im lehrreichen, zweitägigen Lizenzkurs in Hockenheim (jeweils im März & September) wurde den zukünftigen und bereits aktiven Fahrern viel Wissenswertes und Wertvolles vermittelt.

 

Mit einen Renault Clio aus der Spezialedition "Jean Ragnotti" ging es im April dann das erste Mal richtig zur Sache. An den Autotagen Frauenfeld bestritt ich mein erstes Rennen. Es gab sehr viel zu lernen und nach zwei weiteren, localen Slaloms in Seewen und im Ybrig folgte endlich das langersehnte Bergrennen in Reitnau und das im Alter von gerade mal 18 Jahren. Vor über 20'000 Zuschauern und bei strahlend blauem Himmel konnte ich in der Kategorie "SuperSerie" starten, diese Premiere am Berg war ein geniales Erlebnis und die anderen Fahrer nahmen mich sehr freundschaftlich auf. Es folgten vier weitere Bergrennen (Ayent-Anzere, Massongex-Verrossaz, St. Ursanne-Les Rangiers und Chatel-St-Denis-Les Paccots) und zwei weitere Slaloms in Anneau du Rhin und Ambri.

 

Dank einem tollen und familiären Umfeld und guter Organisation waren alle Anlässe stets eine grosse Freude. Auch wenn im ersten Jahr noch keine Top-Platzierungen drinnlagen, so konnte ich jedes Wochenende immer mit einem breiten Grinsen nach Hause fahren. Denn was gibt es schöneres, als mit einem Affenzahn durch die wunderschönen Bergstrassen der Schweiz zu tanzen? :)

 

Ich wünsche allen knitterfreie Fahrt und hoffentlich bis bald!